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Die Landesausstellung

Die Landesausstellung präsentiert die Arbeiten der erfolgreichen Wettbewerbsteilnehmer. Gezeigt wird ein Querschnitt des aktuellen zeitgenössischen Kunsthandwerks. Handwerkliche Präzision und innovativer Gestaltungswille sind dabei ebenso gefragt wie der experimentelle Umgang mit dem Material.
Die Auswahl aus den eingesendeten Bewerbungen trifft eine Jury aus Fachleuten, die nicht aus NRW stammen. Ein zweistufiges anonymes Verfahren garantiert die gleichbleibend hohe Qualität der Ausstellungsstücke; gleichzeitig dient die manu factum der Ermittlung der Staatspreise im Kunsthandwerk NRW. Über die Vergabe der Preise entscheidet eine weitere Kommission – bestehend aus Vertretern des (Kunst)Handwerks, der Wissenschaft, der Architektur und der Museen sowie der Ministerien und der Staatskanzlei.
In der Ausstellung hat formal strenges Design seinen Platz neben dem verspielten, mit leichter Hand geschaffenen Entwurf. Dominiert im einen Jahr der schlichte Gebrauchsgegenstand, fasziniert im nächsten die freie künstlerische Arbeit. Diese Bandbreite ist erlaubt – und gewünscht. Die Ausstellung wird so zu einer Plattform, um sich interdisziplinär auszutauschen und das eigene Schaffen einem breiten Publikum zu präsentieren. Gleichzeitig spiegeln die Veränderungen, denen die manu factum im Laufe der Zeit unterworfen war, auch die Entwicklung im Kunsthandwerk: So wurde bis Mitte der 70er Jahre noch zwischen sakralem und profanen Gerät aus Metall unterschieden. Wer in der 50-jährigen Geschichte der manu factum stöbert, stößt nicht selten auf berühmte Namen – auch Carl Pott war seinerzeit Staatspreisträger.
Die manu factum findet in wechselnden Museen im Rheinland und im Ruhrgebiet statt und war zuletzt im Jahr 2013 in Dortmund zu Gast. Schirmherrin der Landesausstellung ist NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Die Jury
Die Jury, bestehend aus acht Vertretern des Kunsthandwerks, wählt unter den Bewerbern den Kreis der Ausstellungsteilnehmer.
Hierzu wird sie von der Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Nordrhein-Westfalen im Einvernehmen mit dem Minister für Wirtschaft,
Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW bestellt. Die Jury entscheidet mit einfacher Mehrheit, ihre Beschlüsse sind endgültig.

Das Preisgericht
Das Preisgericht wählt aus den Ausstellungsteilnehmern die Träger der Preise. Es besteht aus der Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW und dem Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW, einem Vertreter der Staatskanzlei des Landes NRW, einem Vertreter des Handwerks, zwei Vertretern des Kunsthandwerks, einem Dozenten des Ausbildungsbereiches Design an Fachhochschulen/Gesamthochschulen sowie einem Vertreter des Deutschen Werkbundes oder der Architektur und einem Vertreter der bildenden Kunst oder der Museen.

Die 27. Landesausstellung zur Ermittlung des 
„Staatspreises für das Kunsthandwerk im Lande Nordrhein-Westfalen“
vom 22. 08. 2015 bis 11. 10. 2015 
im Museum für
Angewandte Kunst Köln
An der Rechtschule
50667 Köln
statt.