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Der Staatspreis 2017

MANU FACTUM – handgemacht: So lautete der Titel der Schau, die zugleich Wettbewerb und Ausstellung ist.

Seit mehr als 50 Jahren schreibt das Land Nordrhein-Westfalen den Wettbewerb aus, der das Unikat, das handgefertigte Einzelstück in den Mittelpunkt rückt.

2015 beteiligten sich 436 Gestalter aus allen Bereichen der angewandten Kunst – so viele wie nie zuvor.

Die Ausrichter verordneten dem renommierten Wettbewerb in der 27. Auflage eine Modernisierung:

Die Wettbewerbsarbeiten waren in den neuen Themenbereichen MÖBEL, SKULPTUREN, SCHMUCK, KLEIDUNG, MEDIEN und WOHNEN einzureichen. Eine Neuorientierung, die auch Arbeiten berücksichtigt, die die Grenzen der bisher streng nach dem Material unterschiedenen Werkbereiche überschreiten. Auch Tendenzen zu konzeptionellen Arbeiten wurden stärker gewürdigt.

Die Ausstellung MANU FACTUM 2015 präsentierte mit insgesamt 123 Arbeiten einen Querschnitt des aktuellen zeitgenössischen Kunsthandwerks in Nordrhein-Westfalen.

Handwerkliches Können und Materialbeherrschung, Innovation und Experiment waren Kriterien für die Zulassung.

Was den Besucher 2017 erwartete: eine Fülle kreativer Ideen, materialgerecht umgesetzt, oft mit eigens entwickelten, innovativen Verfahren. Oft enthüllte erst der zweite Blick Witziges und Detailreiches.

Ist der Staatspreis in erster Linie Anerkennung für das einzelne Werk, hat er damit Auswirkung auf das gesamte weitere Schaffen.

Eine mehrfache Teilnahme am Wettbewerb MANU FACTUM ist möglich – seit 2015 sogar die erneute Auszeichnung mit dem Staatspreis nach zehn Jahren.